Der Künstler

Karl Otto Götz

Karl Otto Götz gilt als Meister des Informel – ein Kunstrichtung, die ohne die Abbildung konkreter Formen und Gegenstände auskommt.
1914 in Aachen geboren, entdeckt er schon in der Volksschule seine Liebe zur Kunst. Mit 18 beginnt er ein Studium an der Kunstgewerbeschule. Götz experimentiert mit neuen Maltechniken und erhält 1935 von den Nazis Mal- und Ausstellungsverbot.

Nach dem Krieg widmet sich Götz wieder der Kunst, entwickelt 1952 seine berühmte Rakel-Technik. Götz stellt auf der Documenta in Kassel und der Biennale in Venedig aus, wird später zum bedeutendsten Kunstprofessor der Nachkriegszeit. Zu seinen Schülern gehörten Gerhard Richter und Sigmar Polke, die als Maler später zu Weltruhm kamen.

Götz ist mit der Künstlerin Rissa verheiratet und lebt im Westerwald.