Kunst-Expertin Dr. Beate Reifenscheid erklärt das Bild für BILD „Sternblume“

Von Dr. Beate Reifenscheid*

„Sternblume“ – so hat Heinz Mack sein Kunstwerk genannt, dass er für die BILD-Leser geschaffen hat.

Allein schon in dem Wort “Sternblume” hört man den Klang der Poesie, verschmelzen sich doch vor dem geistigen Auge sogleich das Kosmische und das Irdische: Der Glanz und das Funkeln der Sterne am Firmament bei Nacht und das Florale, das in der Blume seine schönste Ausprägung entfaltet.

Heinz Mack liebt solche Wortspiele und auf sehr sinnliche Art verbindet er im Wort bereits, was ihn in seiner Kunst zeitlebens beschäftigt: Das Licht und die Farben, die Dualität zwischen dem Geistigen und dem Irdischen. In Licht und Farbe sind die Grenzen dabei manchmal verschoben, oder zumindest ineinander aufgehoben.

Wenngleich Heinz Mack in seiner Kunst immer abstrakt bleibt und die Anlehnungen an Architektur, Natur oder den Kosmos rein assoziativ entstehen, lässt er den Menschen nicht außen vor. Er selbst sagt: „Je älter ich werde, desto besser begreife ich, wie nicht die Kunst das wunderbare ist, sondern der Mensch als Teil der Natur.“ „Kunst-Expertin Dr. Beate Reifenscheid erklärt das Bild für BILD „Sternblume““ weiterlesen

Atelier-Besuch beim Künstler Heinz Mack

BILD
Mittwoch, 22. Februar 2012, 00:18 Uhr

Von Willem A. Tell

„Kunst soll nicht für eine elitäre Minderheit da sein, sondern für Jedermann.“ Professor Heinz Mack (80)

Morgen blüht den BILD-Lesern eine „Sternblume“, geschaffen von Heinz Mack, einem der bedeutendsten Künstler der Gegenwart. Ein Kunstwerk, eine ganze Zeitungsseite groß – Macks „Bild für BILD“.

BILD besuchte den Künstler, der mit Otto Piene und Günther Uecker die ZERO-Kunst erfand, auf seinem Huppertzhof (10 000 qm) in Mönchengladbach. Mack trägt einen Kittel wie ein Anstreicher: „Ich fühle mich wie ein guter Handwerker. Ich arbeite ja auch mit der Hand. Für mich stehen das Atelier und die Werkstatt auf einer Stufe.“ „Atelier-Besuch beim Künstler Heinz Mack“ weiterlesen

Die Farbe hat Heinz Mack wieder

Stadtnachrichten Tuttlingen
Samstag, 18.02.2012, 18:40


Tuttlingen (sib) – Die Ausstellung „Die Sprache meiner Hand“ von Heinz Mack ist am Freitagabend im Beisein zahlreicher Gäste in der Galerie der Stadt Tuttlingen eröffnet worden. Die Einführung in die Vernissage gestaltete Friederike Weber am Klavier mit Stücken aus den Goldberg Variationen von Johann Sebastian Bach.

„Diese epochale Musik passt sehr gut zu dem Künstler heute Abend“, betonte Dr. Hans Roll, der in Vertretung des Oberbürgermeisters die Gäste und „eine ganz große Persönlichkeit des Jahrhunderts“, den Künstler Prof. Heinz Mack in der Städtischen Galerie begrüßte. Er habe mit der Gruppe Zero gemeinsam mit Otto Piene ein bedeutendes Kapitel der Kunstgeschichte aufgeschlagen. Heinz Mack ist weltweit unterwegs, hat zahlreiche Kunstpreise erhalten und ist Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes. „Die Farbe hat Heinz Mack wieder“ weiterlesen

Feierliche Wiedereröffnung der Heinz Mack Kapelle im Collegium Marianum, Neuss

Neuss (NGZ). Der Patronatstag 8. Dezember ist zugleich auch der Tag, an dem die Kapelle am Marianum wiedereröffnet wird. Bis dahin hat der Künstler Heinz Mack seine Arbeit im Innern des Gebäudes vollendet.

Fast ist es vollbracht – das Gesamtkunstwerk des Mönchengladbacher Künstlers Heinz Mack, das aus der Kapelle am Marianum einen weiteren kulturellen Anziehungspunkt in Neuss macht. Vor zwei Jahren hatte sich ein Freundes- und Förderkreis für die Mack-Kapelle gegründet, um erstens die Komplettierung des Kunstwerks zu ermöglichen, und zweitens die Kapelle wieder für die Bürger zugänglich zu machen. Beides ist jetzt so gut wie erreicht, und am Patronatstag, am 8. Dezember, soll die Kapelle wiedereröffnet werden.

In diversen Begehungen der Kapelle hat Mack immer wieder Ideen entwickelt, was er noch machen könnte. “Da ist er noch längst nicht am Ende”, sagt der Vorsitzende des Fördervereins, Heinz Sahnen, schmunzelnd, aber zunächst einmal habe man sich auf auf zwei Dinge geeinigt: Mack hat einen Kreuzweg geschaffen und zwölf bleiverglaste Fenster für den Kreuzgang entworfen. Abgerundet wird die Erneuerung der Kapelle durch eine kunstvolle Farbgebung des Eingangsbereichs, dessen Wände mit einer sehr anspruchsvollen Wickeltechnik gestaltet werden sollen. „Feierliche Wiedereröffnung der Heinz Mack Kapelle im Collegium Marianum, Neuss“ weiterlesen

Großes Verdienstkreuz für Zero-Künstler Heinz Mack

HEINZ MACK erhält großes VerdienstkreuzDüsseldorf (dpa/lnw) – Der Zero-Künstler Heinz Mack (80) ist am Mittwoch in Düsseldorf mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern ausgezeichnet worden. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) überreichte dem in Mönchengladbach lebenden Licht- und Objektkünstler den zu den höchsten Auszeichnungen der Bundesrepublik zählenden Orden. «Als einer der wichtigsten, erfolgreichsten und international bekanntesten Künstler war er ein intellektueller Vordenker der heutigen Gegenwartskunst», sagte Kraft. Mack gehört mit Otto Piene und Günther Uecker zum Zero-Dreigestirn, das von 1957 bis 1966 für den Neuanfang der Nachkriegskunst in Deutschland stand.

80 Jahre Heinz Mack: „Für mich zählt nur die Kunst“

80 Jahre und kein bisschen Ruhe! Der legendäre Maler und Bildhauer Heinz Mack lud gestern zum Geburtstagsempfang, doch viel Zeit zum Feiern blieb nicht.

Grund: die Arbeit! Nächste Woche startet Macks große Retrospektive in der Bundeskunsthalle Bonn, ständig erreichen ihn Anfragen von Museen und Galerien weltweit.

 

Atelierbesuch: Mack im Malerkittel, Mozartklänge im Hintergrund. „Das ist meine Inspiration“, sagt Mack. Gerade hat er ein 3,60 x 6 Meter großes Werk vollendet: „Der Garten Eden“.

Bibel-Bezug? „Ich bin kein frommer, aber ein religiöser Mensch“, erklärt Mack. „Ich suche das Paradies auf der Erde und nicht im Himmel.“

Gefunden hat er es auf dem denkmalgeschützten Huppertzhof in Mönchengladbach. Mit Ehefrau Ute, Tochter Valeria, Hund Zora, Kater Balu und seiner Kunst: riesige Skulpturen, verteilt auf 10 000 qm Garten-Park, der die drei Häuser und das Atelier umgibt. „80 Jahre Heinz Mack: „Für mich zählt nur die Kunst““ weiterlesen